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  1. Geschichte Langsam stapfte das riesige Tier durch den Wald. Es war hungrig und müde – alles tat weh … von den Hufen, die vom Weg über scharfkantige Felsen rissig und brüchig waren, bis hin zu den Spitzen seiner abgesplitterten, gewundenen Hörner. Der Wind zerzauste sein struppiges Fell und fraß sich bis in seine Knochen. Äste, von denen es einst saftige, grüne Blätter geknabbert hatte, waren jetzt kahl. Tag für Tag wanderte es umher und suchte vergebens nach einem Weg, seinen knurrenden Magen zum Schweigen zu bringen und dabei den Menschenbestien auszuweichen, die es unbarmherzig jagten. In einigen Metern Entfernung folgte eine zerlumpte und müde Gruppe Abenteurer dem schwachen Geräusch knirschender Blätter und brechender Zweige. Der Hunger war allgegenwärtig. Eine Weile hatte er seine Klauen unnachgiebig in ihre Mägen geschlagen und sie zum Handeln gezwungen. Doch mit der Zeit wandelte er sich zu einem zermürbenden Schmerz. Das war der Zeitpunkt, als die Angst sich ihrer bemächtigte und sich festsetzte. Kurz darauf starb der Erste von ihnen. Sie waren sich nicht sicher, ob die Ursache Flüssigkeitsmangel, Krankheit oder schlicht Verhungern war. Sicher war nur, dass weitere Tode folgen würden. Dennoch drängte der zusammengewürfelte Haufen voran – den Krieg im Rücken, und den Wintereinbruch vor Augen. Sie gingen dazu über, das feuchte Laub nach Maden abzusuchen und an tiefhängenden Zweigen zu kauen. Die seltenen Insekten halfen nur wenig, um ihren Hunger zu stillen, und die nackten Zweige ließen sie würgen. Niedergeschlagen und halb verrückt konnten sie nichts anderes tun, als weiterzustolpern. Sicherlich würde sich ihr Glück bald wenden. Und das tat es, als die Gruppe sich am Rande einer kleinen, düsteren Lichtung wiederfand und die Ursache für die Geräusche entdeckte, denen sie gefolgt war. Einen Moment lang starrten sie ungläubig, und jeder glaubte, er hätte einen Fiebertraum, und kein anderer von ihnen würde das Ding sehen. Pippit, der einst so resolute Ritter der Meeraner, der seinen Mumm längst verloren hatte, tippte Haltom von hinten ans Bein. Haltom spähte zu ihm hinab und nickte bestätigend. Der alte Kleriker wusste nicht, wieviel Kampfgeist noch in ihm steckte, doch er schuldete es Pippit und Gernos, es zu versuchen. Wenn es der Wille des Allvaters war, würde der gewaltige Körper des Auerochsen sie sehr lange ernähren und ihnen wärmende Felle spenden; wenigstens so lange, bis sie wieder etwas zu Kräften gekommen waren. Mit nichts als primitiven Werkzeugen bewaffnet – kleinen Messern, Steinen und Schleudern sowie einem rostigen Schwert, das sie einem vor langer Zeit zu Tode gekommenen Leichnam abgenommen hatten – sprang die Gruppe wie ein Mann vor. Erschrocken und verwirrt fuhr der von Hunger geplagte Auerochs zusammen. Er schnaubte und schwang sein massiges Haupt umher. Dies war ein Kampf auf Leben und Tod, und die Chancen standen für alle gleichermaßen schlecht. Der Lärm war ohrenbetäubend. Blutrünstige Schreie mischten sich mit den dumpfen Schlägen von Waffen, die auf Fleisch trafen, und dem verzweifelten Grunzen eines Tiers, das entschlossen war, zu überleben. Als der Tumult sich endlich legte, stand der Auerochse keuchend und übel zugerichtet zwischen den zerschmetterten Körpern des Klerikers, Ritters und Druiden, die so tapfer gekämpft hatten, um ihn niederzustrecken. Er machte einen unsicheren Schritt, tiefrote Ströme ergossen sich aus unzähligen Schnittwunden an seiner Flanke und sickerten durch sein zottiges Fell, bevor seine Beine nachgaben und er zwischen den sterblichen Überresten der Menschen zusammenbrach. Es war Ironie des Schicksals, dass dieser wahre Schatz an Nahrung den Maden und Vögeln anheimfallen würde. Das änderte sich, als sich kurz darauf zwei Gestalten aus den Schatten der Bäume lösten und die Lichtung betraten. Der erste, ein geschmeidiger Halbelf-Meuchler, blieb wie angewurzelt stehen und hob eine Hand, damit sein Gefährte anhielt. Starr vor Entsetzen ließ er einen Herzschlag lang seinen Blick über die Szenerie schweifen. In der Luft lag der schneidende Geruch von gescheiterter Magie und gerinnendem Blut. Als er sicher war, dass die Bedrohung, die dieses Massaker verursacht hatte, nicht länger bestand, zog der Meuchler eine lange, gezackte Klinge aus einer Scheide, die in seinen hohen Stiefeln verborgen war. Über seine Schulter hinweg raunte er dem Minotauren hinter sich zu: “Hol das Lastenschwein, ich fange hier schon mal an.” Er hob das Bein einer zerschmetterten menschlichen Leiche an, schnitt die Kleidung ab und begann, zu sägen. Der Minotaure grunzte missbilligend. Der Meuchler sah von seiner Arbeit auf und fauchte: “Kein Wort davon zu den anderen. Fleisch ist Fleisch, und sie werden noch froh sein, es zu haben, wenn der Winter hereinbricht.” Bildmaterial
  2. Geschichte Es war keine Verfolgung. Es war eine Treibjagd auf ihn! Seine Lunge brannte und er war halb blind im verschwindenden Licht. Aurens Herz schlug so wild, dass er sicher war, es würde ihm bersten. Aber schlimmer war noch die Kälte, diese verfluchte Kälte. Sie stach wie tausende Nadeln durch seine Haut und vergrub sich im Mark seiner Knochen. In einem günstigen Moment sah er kurz zurück. Waren sie nahe? Der Blick nach hinten brachte ihm Unglück. Für einen Moment unachtsam, donnerte er zu Boden. Er hörte das Knacken von Knochen und er spürte einen Blitz vom Knie zum Schenkel aufsteigen. Er schlug hart mit der Brust auf. Als er seinen Kopf erhob, fand er sich am Rande einer Lichtung. Ein Rudel Höllenkatzen fraß gerade dort. Auren erhaschte in einem kurzen Blick das sehr bekannte Blau eines Fetzens von Makos Tunika. Galle sammelte sich in seiner Kehle. Er schluckte schwer und vermied es zu erbrechen, als er langsam zurückkroch. Hinter ihm Geraschel. Die gnadenlose Jagd ging weiter. Er tat das Einzige, was er konnte. Rennen. Den Schmerz ignorieren. Die Kälte ignorieren. Zu jedem Gott beten, auf dass einer ihm einen sicheren Zufluchtsort gewähre, bevor sein Herz zu schlagen aufhöre. Ein dichtgewachsenes Gebüsch war das Beste, was er finden konnte, als seine gefrorenen Beine unter ihm versagten. Er kroch hinein, machte sich so klein wie möglich und sank mit dem Rücken voran in den Schnee. Nebel zog umher und eisige Luft folgte ihm in sein Versteck. Erschöpft schloss er die Augen. Einen Moment, dachte er. Nur ein kleiner Moment des Rastens, das ist alles… Ein plötzlicher Schmerz riss ihn aus seinem Dämmerzustand. Zuerst dachte er, seine Verfolger hätten ihn erwischt, aber er schlug blind nach jemanden, wo niemand war. Heftiger Schmerz, unbändiger Schmerz durchströmte seinen Körper. „Großer Valkyn, was geschieht mit mir?“ entfuhr es ihm. Der Nebel war so dicht, dass er seine Hand bis vors Gesicht halten musste, um zu sehen, dass das Fleisch verrottete. Es schälte sich ab und die Knochen lagen frei. Schreie entwichen aus seiner Kehle, und hallten in der Umgebung wider. In seinen letzten klaren Momenten als menschliches Wesen stellte Auren fest, dass der Hunger ihn abnagte und dass er sich – in einem letzten herrlichen und glückseligen Augenblick – freute, dass er die Kälte nicht mehr spürte. Das Ding, das einst Auren war, erhob sich, und ein unheimliches blaues Leuchten wurde in seinen toten, glasigen Augen entfacht. Es stand auf, stolperte aus dem Gebüsch hervor und reihte sich in die Masse aus Kreaturen ein, die in den Wald marschierte. Bildmaterial
  3. Shiro

    Kenne Deinen Feind

    Heute geht es um die Monster im Spiel – nein, nicht die spielbaren Völker, sondern die Bestien, denen Du Dich auf dem Schlachtfeld stellen musst! Die Welt von Crowfall steckt voller Kreaturen, die alle eine gewisse Gefahr in sich bergen. In diesem Artikel werden vier besonders gefährliche Bedrohungen vorgestellt und warum Du sie vielleicht jagen solltest. Außerdem gibt es ein paar Tipps, wie Du sie am besten besiegen kannst. Doch sei auf der Hut: Auch Monster, die noch nicht vom Hunger infiziert wurden, unterliegen nachts seinem Einfluss und verwandeln sich in verdorbene Verfälschungen ihrer selbst. Diese vom Hunger befallenen Versionen sind aggressiver und weitaus tödlicher. So helfen DIr die Tipps vielleicht tagsüber weiter, nachts unterwegs zu sein wird allerdings immer gefahrenträchtig sein. Auerochse Der Auerochse ist ein riesiger rinderähnlicher Pflanzenfresser, der normalerweise ziemlich sanftmütig ist. Er zieht in kleinen Herden durch die Lande und greift nur an, wenn er wirklich provoziert wird. Du kannst ihn daher einfach umgehen, wenn Du das wünscht. Bist Du allerdings auf der Jagd nach Auerochsen, solltest Du große Vorsicht walten lassen: Ihre massigen Körper und imposanten Hörner dienen nicht nur der Einschüchterung. Auf Massenkontrolleffekte reagieren sie ganz besonders aggressiv. Diese versetzen sie in blinde Wut und lassen sie damit größeren Schaden verursachen oder immun gegen weitere Kontrolleffekte werden. Es gibt vier Varianten des Auerochsen. Der Fluss-Auerochse hat ein beige-hellbraunes Fell. Er neigt zu Angriffen, bei denen er sich aufbäumt und in alle Richtungen hin ausschlägt. Dabei betäubt er alle, die von seinen Hufen getroffen werden können. Berg-Auerochsen sehen ihrem Lebensraum sehr ähnlich: Ihr Fell ist schiefergrau und über ihren Rücken verläuft wie eine verschneite Berggipfelkette ein weißer Streifen. Ihr Lieblingsangriff besteht darin, aus einiger Entfernung auf ihre Gegner loszustürmen. Die Onyxhorn-Auerochsen verdanken ihren Namen wenig überraschend ihren tiefschwarzen Hörnern. Diese verwenden sie dann auch als Waffen, mit denen sie mögliche Bedrohungen aufspießen. Und schließlich der gescheckte Auerochse, der mit dunklen Flecken bedeckt ist. Diese Auerochsenart benutzt ihre Hörner, um Trümmer auf ihre Gegner zu schleudern und diese so zu blenden. Abhängig von der Stufe der jeweiligen Kreatur erhältst für das Erlegen dieser Bestien eine bestimmte Menge Gold oder ätherischen Staub. Jäger mit einem Häutemesser können bei den Auerochsen außerdem weiches Fell und Auerochsenfleisch (was ein fantastisches Bruststück hergibt) ernten. Sumpfbär Mit seiner wogenden Mähne und seinen mächtigen Klauen ist der riesige Sumpfbär verständlicherweise eine einschüchternde Kreatur. Normalerweise ein Einzelgänger ist er genauso aggressiv, wie er groß ist. Der Sumpfbär ist ein Allesfresser und nichts ist vor seinen kräftigen Kiefern sicher, da er sich gleichermaßen von Fleisch und Pflanzen ernährt. Als Gegner sollten sie nicht unterschätzt werden: Sie haben eine Vorliebe dafür, ihre Beute zuerst niederzuschlagen und dann aufzufressen. Es gibt vier Varianten des Sumpfbären. Der braune Sumpfbär ist in ein zotteliges mittelbraunes Fell gehüllt und hat eine braune Mähne. Am liebsten stellt er sich auf seine Hinterbeine und schmettert alle seine Gegner vor ihm auf den Boden. Der sogenannte schwarze Sumpfbär macht seinem Namen alle Ehre und verfügt über ein rußschwarzes Fell mit auffälligen weißen Flecken auf seinen Vorderbeinen und seiner Brust. Er wirft seine Beute mit seinen mächtigen Pranken in die Luft und sticht dann mit den rankenähnlichen Strähnen seiner Mähne zu. Ebenso augenfällig ist der weiße Sumpfbär mit seinem cremefarbenen Fell mit einem Stich ins Braune. Sein Lieblingsangriff besteht darin, auf allen vier Pranken auf seine Gegner zuzustürmen und sie so fest mit seinem riesigen Kopf zu rammen, dass sie im hohen Bogen nach hinten fliegen. Der Panda-Sumpfbär verfügt über eine ähnliche Farbgebung wie der braune Sumpfbär und hat ein dunkelbraunes Fell mit hellbraunen Streifen in der rankenähnlichen Mähne. Diese wird von ihm zudem stärker eingesetzt als von den anderen Varianten, er benutzt sie, um auf seine Gegner einzustechen und sie zu betäuben. Abhängig von der Stufe des jeweiligen Sumpfbärs erhältst Du für sein Erlegen Gold oder ätherischen Staub. Mit einem Häutemesser können bei den Sumpfbären außerdem strapazierfähiges Fell und Bärenfleisch geerntet werden. Wolf Wölfe sind hochaggressive Fleischfresser, die meistens in großen Rudeln anzutreffen sind. Sie setzen ihre Ausdauer geschickt ein, um ihre Beute zu ermüden, und erledigen sie dann dank ihrer zahlenmäßigen Übermacht. Ein Wolf alleine ist schon gefährlich genug; das Wissen, dass das Rudel immer in der Nähe ist, macht ihn jedoch zu einem noch furchterregenderen Feind. Von den vier Varianten kommt der graue Wolf am häufigsten vor. Sein Fell ist schiefergrau und weist Schattierungen in helleren Grautönen auf. Mit seinem unerbittlichen Biss zerreißt er seine Gegner und lässt sie bluten. Das Fell des Hochland-Wolfs verfügt über verschiedene Brauntöne – die perfekte Tarnung für seinen Lebensraum. Auch sein Biss ist unglaublich mächtig und kann sogar Rüstungen durchbrechen. Im starken Gegensatz dazu steht der weiße Wolf, der mit seinem weißen Fell genau das hält, was sein Name verspricht. Er ist seinem Rudel äußerst eng verbunden und benutzt sein Geheul, um die anderen Wölfe um ihn herum zu unterstützen und deren Angriffsstärke zu steigern. Der Schemen-Wolf liegt mit seinem tiefschwarzen Fell am anderen Ende des Farbenspektrums. Er kann mit seinem Geheul ein Geisterrudel beschwören, dass dann auf seine Gegner losstürmt. Ihr Auftritt in zahlenmäßiger Übermacht lässt die Wölfe also zu besonders mächtigen Gegnern werden, ihre Jagd kann sich jedoch durchaus lohnen. Genau wie bei den anderen Kreaturen erhalten Ewige Champions, die einen Wolf erlegen, abhängig von der Stufe der erlegten Bestie Gold und ätherischen Staub zur Belohnung. Zusätzlich hast Du die Chance, bei ihnen Wolfsklauen, Wolfszähne, Wolfsherzen oder Wolfstatzen zu ernten. Ein Kürschner kann mit seinem Messer zudem flexibles Fell und Wolfsfleisch ernten, Zutaten für das Lederhandwerk beziehungsweise für das Kochen. Spinne Die Spinnen gehören zu den schrecklichsten Kreaturen in den Crowfall-Welten und können entweder als Einzelgänger oder als Gruppen in der Nähe ihrer Nester angetroffen werden. Sie sind aggressive Fleischfresser, die Gegner mit ihren Spinnennetzen auch aus großer Entfernung lähmen können, bevor sie sich dann schnell auf ihre Beute stürzen. Eine einzigartige Fertigkeit der Spinnen besteht darin, dass sie sich selbst in einen schützenden Kokon aus Spinnenseide hüllen können, der sie zwar unbeweglich werden lässt, dabei jedoch eine Barriere bildet, die eingehenden Schaden auf die Angreifer zurückwirft. Es gibt vier Varianten von Spinnen. Die Wolfsspinne hat ein dunkelbraunes Fell und graue Beine. Sie schlägt in schneller Folge mit ihren vier Vorderbeinen zu und zerfetzt ihren Gegner mit rasiermesserscharfen Klauen. Springspinnen sind grau und ihr Brust- und Bauchbereich ist mit struppigem kobaltfarbenen Fell bedeckt. Ihr Name ist äußerst zutreffend, da sie es bevorzugen, von ihren Gegnern wegzuspringen und diese aus der Entfernung mit Spinnennetzen oder irritierenden Haaren zu beschießen. Die Goliath-Spinne ist mittelbraun und hat an den Beinen, im Gesicht und auf dem Rücken Markierungen in einem helleren Cremefarbton. Sie bäumt sich gerne auf und schlägt dann mit ihrem vollen Gewicht auf den Boden, um eine Schockwelle zu verursachen, mit der sie alle davon betroffenen Gegner betäubt. Die auffallendste Variante ist wahrscheinlich die Einsiedlerspinne mit ihrem tiefschwarzen Fell und filigranen roten Markierungen auf ihrem Körper. Diese Spinnen sind genauso giftig, wie ihre Warnfarbe es bereits vermuten lässt, und sie stechen ihre Gegner gerne, nur um sie dann vergiftet zurückzulassen. Spinnen können Dir also durchaus gefährlich werden, vor allem wenn sie in Schwärmen auftreten. Sie bieten jedoch auch alle möglichen Ressourcen. Je nach ihrer Stufe kannst Du bei ihnen Gold und ätherischen Staub erbeuten. Außerdem kannst Du bei ihnen Spinnenseide, Spinndrüsen, Spinneneier, Spinnenfangzähne oder Giftbeutel finden. Manchmal tragen sie sogar Runenfragmente bei sich, eine Eigenschaft, die sie von anderen Kreaturen abhebt. Mit einem Häutemesser kannst Du schließlich von ihren Leichen strapazierfähiges Fell und Spinnenfleisch erbeuten.
  4. Heute geht es um die Monster im Spiel – nein, nicht die spielbaren Völker, sondern die Bestien, denen Du Dich auf dem Schlachtfeld stellen musst! Die Welt von Crowfall steckt voller Kreaturen, die alle eine gewisse Gefahr in sich bergen. In diesem Artikel werden vier besonders gefährliche Bedrohungen vorgestellt und warum Du sie vielleicht jagen solltest. Außerdem gibt es ein paar Tipps, wie Du sie am besten besiegen kannst. Doch sei auf der Hut: Auch Monster, die noch nicht vom Hunger infiziert wurden, unterliegen nachts seinem Einfluss und verwandeln sich in verdorbene Verfälschungen ihrer selbst. Diese vom Hunger befallenen Versionen sind aggressiver und weitaus tödlicher. So helfen DIr die Tipps vielleicht tagsüber weiter, nachts unterwegs zu sein wird allerdings immer gefahrenträchtig sein. Auerochse Der Auerochse ist ein riesiger rinderähnlicher Pflanzenfresser, der normalerweise ziemlich sanftmütig ist. Er zieht in kleinen Herden durch die Lande und greift nur an, wenn er wirklich provoziert wird. Du kannst ihn daher einfach umgehen, wenn Du das wünscht. Bist Du allerdings auf der Jagd nach Auerochsen, solltest Du große Vorsicht walten lassen: Ihre massigen Körper und imposanten Hörner dienen nicht nur der Einschüchterung. Auf Massenkontrolleffekte reagieren sie ganz besonders aggressiv. Diese versetzen sie in blinde Wut und lassen sie damit größeren Schaden verursachen oder immun gegen weitere Kontrolleffekte werden. Es gibt vier Varianten des Auerochsen. Der Fluss-Auerochse hat ein beige-hellbraunes Fell. Er neigt zu Angriffen, bei denen er sich aufbäumt und in alle Richtungen hin ausschlägt. Dabei betäubt er alle, die von seinen Hufen getroffen werden können. Berg-Auerochsen sehen ihrem Lebensraum sehr ähnlich: Ihr Fell ist schiefergrau und über ihren Rücken verläuft wie eine verschneite Berggipfelkette ein weißer Streifen. Ihr Lieblingsangriff besteht darin, aus einiger Entfernung auf ihre Gegner loszustürmen. Die Onyxhorn-Auerochsen verdanken ihren Namen wenig überraschend ihren tiefschwarzen Hörnern. Diese verwenden sie dann auch als Waffen, mit denen sie mögliche Bedrohungen aufspießen. Und schließlich der gescheckte Auerochse, der mit dunklen Flecken bedeckt ist. Diese Auerochsenart benutzt ihre Hörner, um Trümmer auf ihre Gegner zu schleudern und diese so zu blenden. Abhängig von der Stufe der jeweiligen Kreatur erhältst für das Erlegen dieser Bestien eine bestimmte Menge Gold oder ätherischen Staub. Jäger mit einem Häutemesser können bei den Auerochsen außerdem weiches Fell und Auerochsenfleisch (was ein fantastisches Bruststück hergibt) ernten. Sumpfbär Mit seiner wogenden Mähne und seinen mächtigen Klauen ist der riesige Sumpfbär verständlicherweise eine einschüchternde Kreatur. Normalerweise ein Einzelgänger ist er genauso aggressiv, wie er groß ist. Der Sumpfbär ist ein Allesfresser und nichts ist vor seinen kräftigen Kiefern sicher, da er sich gleichermaßen von Fleisch und Pflanzen ernährt. Als Gegner sollten sie nicht unterschätzt werden: Sie haben eine Vorliebe dafür, ihre Beute zuerst niederzuschlagen und dann aufzufressen. Es gibt vier Varianten des Sumpfbären. Der braune Sumpfbär ist in ein zotteliges mittelbraunes Fell gehüllt und hat eine braune Mähne. Am liebsten stellt er sich auf seine Hinterbeine und schmettert alle seine Gegner vor ihm auf den Boden. Der sogenannte schwarze Sumpfbär macht seinem Namen alle Ehre und verfügt über ein rußschwarzes Fell mit auffälligen weißen Flecken auf seinen Vorderbeinen und seiner Brust. Er wirft seine Beute mit seinen mächtigen Pranken in die Luft und sticht dann mit den rankenähnlichen Strähnen seiner Mähne zu. Ebenso augenfällig ist der weiße Sumpfbär mit seinem cremefarbenen Fell mit einem Stich ins Braune. Sein Lieblingsangriff besteht darin, auf allen vier Pranken auf seine Gegner zuzustürmen und sie so fest mit seinem riesigen Kopf zu rammen, dass sie im hohen Bogen nach hinten fliegen. Der Panda-Sumpfbär verfügt über eine ähnliche Farbgebung wie der braune Sumpfbär und hat ein dunkelbraunes Fell mit hellbraunen Streifen in der rankenähnlichen Mähne. Diese wird von ihm zudem stärker eingesetzt als von den anderen Varianten, er benutzt sie, um auf seine Gegner einzustechen und sie zu betäuben. Abhängig von der Stufe des jeweiligen Sumpfbärs erhältst Du für sein Erlegen Gold oder ätherischen Staub. Mit einem Häutemesser können bei den Sumpfbären außerdem strapazierfähiges Fell und Bärenfleisch geerntet werden. Wolf Wölfe sind hochaggressive Fleischfresser, die meistens in großen Rudeln anzutreffen sind. Sie setzen ihre Ausdauer geschickt ein, um ihre Beute zu ermüden, und erledigen sie dann dank ihrer zahlenmäßigen Übermacht. Ein Wolf alleine ist schon gefährlich genug; das Wissen, dass das Rudel immer in der Nähe ist, macht ihn jedoch zu einem noch furchterregenderen Feind. Von den vier Varianten kommt der graue Wolf am häufigsten vor. Sein Fell ist schiefergrau und weist Schattierungen in helleren Grautönen auf. Mit seinem unerbittlichen Biss zerreißt er seine Gegner und lässt sie bluten. Das Fell des Hochland-Wolfs verfügt über verschiedene Brauntöne – die perfekte Tarnung für seinen Lebensraum. Auch sein Biss ist unglaublich mächtig und kann sogar Rüstungen durchbrechen. Im starken Gegensatz dazu steht der weiße Wolf, der mit seinem weißen Fell genau das hält, was sein Name verspricht. Er ist seinem Rudel äußerst eng verbunden und benutzt sein Geheul, um die anderen Wölfe um ihn herum zu unterstützen und deren Angriffsstärke zu steigern. Der Schemen-Wolf liegt mit seinem tiefschwarzen Fell am anderen Ende des Farbenspektrums. Er kann mit seinem Geheul ein Geisterrudel beschwören, dass dann auf seine Gegner losstürmt. Ihr Auftritt in zahlenmäßiger Übermacht lässt die Wölfe also zu besonders mächtigen Gegnern werden, ihre Jagd kann sich jedoch durchaus lohnen. Genau wie bei den anderen Kreaturen erhalten Ewige Champions, die einen Wolf erlegen, abhängig von der Stufe der erlegten Bestie Gold und ätherischen Staub zur Belohnung. Zusätzlich hast Du die Chance, bei ihnen Wolfsklauen, Wolfszähne, Wolfsherzen oder Wolfstatzen zu ernten. Ein Kürschner kann mit seinem Messer zudem flexibles Fell und Wolfsfleisch ernten, Zutaten für das Lederhandwerk beziehungsweise für das Kochen. Spinne Die Spinnen gehören zu den schrecklichsten Kreaturen in den Crowfall-Welten und können entweder als Einzelgänger oder als Gruppen in der Nähe ihrer Nester angetroffen werden. Sie sind aggressive Fleischfresser, die Gegner mit ihren Spinnennetzen auch aus großer Entfernung lähmen können, bevor sie sich dann schnell auf ihre Beute stürzen. Eine einzigartige Fertigkeit der Spinnen besteht darin, dass sie sich selbst in einen schützenden Kokon aus Spinnenseide hüllen können, der sie zwar unbeweglich werden lässt, dabei jedoch eine Barriere bildet, die eingehenden Schaden auf die Angreifer zurückwirft. Es gibt vier Varianten von Spinnen. Die Wolfsspinne hat ein dunkelbraunes Fell und graue Beine. Sie schlägt in schneller Folge mit ihren vier Vorderbeinen zu und zerfetzt ihren Gegner mit rasiermesserscharfen Klauen. Springspinnen sind grau und ihr Brust- und Bauchbereich ist mit struppigem kobaltfarbenen Fell bedeckt. Ihr Name ist äußerst zutreffend, da sie es bevorzugen, von ihren Gegnern wegzuspringen und diese aus der Entfernung mit Spinnennetzen oder irritierenden Haaren zu beschießen. Die Goliath-Spinne ist mittelbraun und hat an den Beinen, im Gesicht und auf dem Rücken Markierungen in einem helleren Cremefarbton. Sie bäumt sich gerne auf und schlägt dann mit ihrem vollen Gewicht auf den Boden, um eine Schockwelle zu verursachen, mit der sie alle davon betroffenen Gegner betäubt. Die auffallendste Variante ist wahrscheinlich die Einsiedlerspinne mit ihrem tiefschwarzen Fell und filigranen roten Markierungen auf ihrem Körper. Diese Spinnen sind genauso giftig, wie ihre Warnfarbe es bereits vermuten lässt, und sie stechen ihre Gegner gerne, nur um sie dann vergiftet zurückzulassen. Spinnen können Dir also durchaus gefährlich werden, vor allem wenn sie in Schwärmen auftreten. Sie bieten jedoch auch alle möglichen Ressourcen. Je nach ihrer Stufe kannst Du bei ihnen Gold und ätherischen Staub erbeuten. Außerdem kannst Du bei ihnen Spinnenseide, Spinndrüsen, Spinneneier, Spinnenfangzähne oder Giftbeutel finden. Manchmal tragen sie sogar Runenfragmente bei sich, eine Eigenschaft, die sie von anderen Kreaturen abhebt. Mit einem Häutemesser kannst Du schließlich von ihren Leichen strapazierfähiges Fell und Spinnenfleisch erbeuten. Klingt doch spannend, oder? Welche Bestie fasziniert Dich am meisten? Ganzen Artikel lesen
  5. Shiro

    Urgu

    Geschichte Buch der Gaben, Kapitel 9: 20 bis 40 20 Und so gediehen die Kinder des Hohen Prinzen Arkon des Gerechten und der Erdmutter Gaea. 21 Die Sterblichen der Welten vermehrten sich und nahmen sich als ihr Geburtsrecht Intelligenz und Einfallsreichtum. 22 Gaeas Wunsch war es, dass ihre Kinder gedeihen sollten, 23 und so sandte sie ihre eigene Tochter Cybele zu ihnen, die ihnen zeigte, welche Pflanzen sie kultivieren und essen konnten. 24 Schon bald erschien ihnen Gaea selbst, um ihnen zu zeigen, wie sie sich um die von ihnen gepflanzten Feldfrüchte kümmern mussten. 25 Dann begab sich Yaga zu ihnen mit der Gabe der Erntekunst. 26 Von Herzen dankbar für die gesegneten Gaben der Göttinnen verehrten die Bauern der Welten sie für den Rest ihrer Tage, 27 und boten dem Mädchen, der Mutter und dem alten Weib im Gegenzug ihre Dankbarkeit, je größer ihre Heimstätten wurden. 28 Ein Zeitalter und noch ein Zeitalter vergingen und Gaea schaute erneut nach ihren Kindern und sah, dass sie glücklich waren 29 und dass freie Städte um die Höfe herum gewachsen waren, in denen sie Handel trieben. 30 Erneut sandte sie Cybele zu ihnen, um ihre Erfolge zu feiern. 31 Die Sterblichen legten dem Mädchen die feinsten Gaben zu Füßen, Früchte der von ihnen bearbeiteten Felder. 32 Unter diesen Opfergaben waren jedoch nicht nur Feldfrüchte und Getreide, sondern auch Fleisch von den Tieren, die ebenfalls in diesen Landen lebten. 33 Als Cybele dies sah, war ihr Zorn groß. 34 „Ich habe euch alles gegeben, was ihr brauchtet!“ rief sie wutentbrannt. 35 „Jeden Samen und jede Frucht und jedes Blatt, um euren Hunger zu stillen und euch zufrieden zu stellen, 36 doch ihr wart nicht zufrieden und habt euer Leben über das anderer Kreaturen gestellt!“ 37 Und so nahm sie die Bauern in eine Hand und die Schweine von ihren Feldern in die andere. 38 Zu einem Körper verband die Göttin sie und nahm den Sterblichen so ihre Gabe der Kultur und der Intelligenz. 39 „So sollt ihr sein, was ihr verschlungen habt.“ 40 Dann war sie wieder verschwunden und ihre Erinnerung daran sollte mit der Zeit verblassen. Bildmaterial
  6. Shiro

    Spinne

    Geschichte Auszug aus dem Wälzer der Argiope, aus der Feder von Davrin Host, Jünger der Arachne „Aus den Schemen der klopfenden, die Welt mit ihrem Trommeln verurteilenden Finger des Gesichtslosen kam sie zum Vorschein … ein verknotetes Etwas aus kriechenden Beinen und silbriger Haut. Er nannte sie Arachne, die Spinnenmutter, und der Name gab ihr Substanz und Macht. Geschickt wich sie den vom Mondlicht beleuchteten Ecken aus und huschte auf ihren gebeugten Beinen in die Nacht, um lautlos die Umtriebe der Menschen zu beobachten. Sie trank von ihren Geheimnissen und gab sie an den Spinnenprinzen weiter. Für jede ihm dargebrachte Nachricht wurde sie gesegnet. Je mehr sie verschlang, desto größer wurde sie, und schon bald entwuchs sie den Schemen, aus denen sie geboren war. So nahm Er sie in Seine Hände und entließ sie in die Wildnis, in dem Glauben, sie wäre nun stark genug, alleine in der Welt zurechtzukommen. Anfangs fürchtete sie sich: Die Welt war groß und hell erleuchtet, und die flüchtige Dunkelheit konnte sie nicht mehr verhüllen, wie sie es einst getan hatte. Doch die sterblichen Einwohner dieser Welt waren klein und schwach. Sie begann, sich an ihrem Fleisch anstatt an ihren Geheimnissen zu ergötzen, und doch wuchs sie immer weiter. So kam die Zeit, als sie fett und voller Leben war und ihre eigenen Kinder in die Welt entließ. Der Spinnenprinz segnete sie, und sie wuchsen und vermehrten sich. So verteilten sich ihre Kinder in alle Himmelsrichtungen und versteckten sich in allen geschützten Felsspalten, die sie finden konnten – winzige Körnchen der Finsternis, die Antithese der am Nachthimmel leuchtenden Sterne. Und sie fraßen. Und sie vermehrten sich. Sie beobachteten, lauschten und spannten mit ihrem Silberfaden ein unauffälliges Netz aus Ängsten und Lügen zwischen den Gedanken der Sterblichen. Sie zeugten Kinder, und ihre Kinder zeugten wiederum Kinder, und diese Kinder vergruben sich tief in den Herzen der Menschen, wo sie ihre Eier legten, um sie ein Zeitalter lang, oder länger, auszubrüten. Und, aus der Dunkelheit heraus, lächelte ihr mundloser Vater ihnen zu.“ Bildmaterial
  7. Shiro

    Wolf

    Geschichte Ein kleines Bierchen löst schon mal meine Zunge, daher erlaubt mir, Euch eine Geschichte darüber darzubieten, wie ich zu diesen Narben gekommen bin. Oh, tut nicht so, als hättet Ihr sie nicht gesehen. Mein Leben ist mir geblieben und ich schäme mich nicht für die Geschichte, die mir ins Gesicht geschrieben steht. Vor vielen Jahren habe ich für eine Kriegsfürstin Waren transportiert. Das ist aber schon so lange her, dass ich mich nicht mehr an ihren Namen erinnern kann. Jung und dumm, wie ich damals war, verzichtete ich häufig darauf, für meine Rückreise Wachen anzuheuern. Alles, um ein oder zwei Goldstücke zu sparen. Da brach eines Tages – ich war gerade alleine in offenem Gelände auf dem Rückweg von einer Lieferung – wie aus dem Nichts ein Sturm über mich herein. War der Himmel eben noch nahezu wolkenlos gewesen, wurde er nun in Sekundenschnelle pechschwarz und es begann wie aus Kübeln zu regnen. Ich war sofort nass bis auf die Haut und der Wind fühlte sich auf einmal beißend kalt an. Da tauchte aus dem Sturm ein Wolf auf. Sein dunkelgrauer Pelz wirbelte wie wild im Wind, als wäre er selbst der Sturmbringer. In meinen Augen war er wie vernebelt. Ich habe noch nie eine Bestie gesehen, die sich für die Aussicht auf einen Happen in so schlechtes Wetter hinausgewagt hätte. Vielleicht war er total ausgehungert, vielleicht war er krank. Ich weiß nur, dass seine stechenden gelben Augen mir eindeutig zu verstehen gaben, dass er sich an mir gütlich tun wollte und dass ihn nichts davon abbringen würde. Ich kauerte mich hin und zog meinen Dolch, als das Licht von dicken Wolken verschluckt wurde und der Wolf im Nebel verschwand. Sehen konnte ich ihn nicht, aber ich fühlte immer noch seine Augen auf mir ruhen. Ich versuchte mit aller Kraft durch den Regen hindurch etwas zu hören oder zu sehen. Da durchfuhr plötzlich ein stechender Schmerz meinen Unterarm, und als ich herumwirbelte, sah ich seine starken Fänge im Ärmel meiner Tunika. Ich schlug mit meiner Klinge wie wild um mich, der Wolf hatte sich jedoch bereits zurückgezogen und meine Hiebe gingen ins Leere. Ich presste meinen blutenden Arm gegen meine Brust. Es verstrichen mehrere Minuten, die sich wie Stunden anfühlten. Bei jedem Blitzschlag sah ich mich um. Meine Nackenhaare hatten sich aufgestellt, also wusste ich, dass er in der Nähe war, doch ich konnte ihn einfach nicht entdecken. Da griff mich der Wolf auf einmal erneut an, dieses Mal packte er mich am Knöchel. Ein rasender Schmerz durchzuckte mein Bein, doch jetzt war ich auf ihn vorbereitet. Ich schwang meinen Dolch und fühlte, wie die Klinge ihr Ziel traf und von seinem Auge bis zum Maul eine gezackte Linie zog. Ich hatte erwartete, dass er aufjaulen und zurückzucken würde. Das tat er aber nicht. Er blieb, wo er war, und starrte mich mit seinem unverletzten Auge an. Angsterfüllt wich ich zurück, um erneut auf ihn einzustechen, doch genauso schnell wie zuvor war er wieder verschwunden. Viel Zeit zum Verschnaufen ließ er mir allerdings nicht, sondern tauchte fast sofort wieder auf. Absolut tollkühn warf er sich mit seinem gesamten Körpergewicht auf mich. Ein kurzer Blitz gewährte mir einen klaren Blick in seinen aufgerissenen Schlund, bevor mein Gesicht in seinem blutgetränkten Rachen verschwand. Ich spürte, wie seine Zähne an meiner Nase und meinen Wangen so viele Wunden aufrissen, dass ich nicht glaubte, das überleben zu können. Ein primitiver Schrei entwich meiner Kehle, nur gedämpft durch die Donnerschläge. Wir waren ineinander verschlungen, seine Fänge in meinem Gesicht und mein Dolch tief in den Muskeln unter seinem dicken Fell vergraben. Ich drehte die Klinge ein paarmal ruckartig herum und fühlte seinen stinkenden Atem in meinem Gesicht, als er schmerzerfüllt ächzte. Doch anstatt locker zu lassen, biss er nur noch heftiger zu, und ich fühlte, wie meine Wangenknochen nachgaben. Aufgeben war jedoch keine Alternative, also griff ich mit meiner blutverschmierten Hand so fest es ging zu und stach immer wieder auf ihn ein, bis sein warmer Atem verschwunden war und ich nur noch kalte Luft und den Regen auf meinem Gesicht spürte. Ich richtete mich mühselig auf und wischte mir so gut es ging die Augen frei. Der Himmel wurde von Lichtblitzen immer wieder so hell erleuchtet, dass man fast denken konnte, es wäre hellichter Tag auf Erden. Da stand der Wolf, keine zehn Meter von mir entfernt, wir beide in Blut gebadet. So standen wir beide eine gute Weile lang da, regungslos, bereit, bei der kleinsten Bewegung des anderen anzugreifen. Doch dann entspannte sich der Wolf auf einmal, ich weiß bis heute nicht genau warum. Ich schwöre bei Valkyn, dass ich ihn lächeln gesehen habe. Und als er lächelte, sah ich ein schwarzes Loch, wo einst sein rechter Fangzahn saß. Der Wolf drehte sich um und verschwand im Sturm, ohne noch einmal zurückzuschauen. Ich spürte eine unglaubliche Erleichterung und hatte das Gefühl, wahrhaft etwas geleistet, ja geradezu einen Test bestanden zu haben. Anschließend bahnte ich mir meinen Weg durch Dreck und Schlamm, bis ich eine modrige Grotte fand, in der ich unterkriechen konnte, bis der Sturm vorbei war. Der Geruch nach gebratenem Fleisch und ein knisterndes Feuers weckten mich aus einem fiebrigen Schlaf. Ein Kundschafter auf der Durchreise hatte mich in meinem erbärmlichen Zustand gefunden und meine Wunden mit einer Reiher exotischer Wildkräuter versorgt. Er zeigte mir einen Fangzahn, so groß wie mein Daumen, spitz wie eine Nadel und am anderen Ende gezackt. „Das hat in deiner Backe gesteckt, Kumpel. Muss ein heftiger Kampf gewesen sein, richtig heftig.“ Er schnitt sich ein Lederband von einem Stück Leder aus seinem Rucksack zurecht und stellte aus dem Leder und dem Zahn eine Halskette her, wobei er leise vor sich hinpfiff. Als er fertig war, reichte er mir die Kette und sagte: „So wahr dich das Glück im Kampf gerettet hat, so sicher war es das Glück, das mich hierher zu dir geführt hat. Vielleicht steckt ja noch etwas mehr Glück für dich in diesem Zahn. Dem Wolf hat es auf jeden Fall nicht geholfen, was?“ Niemand glaubt mir, aber ich weiß, dass er Recht hatte und dass da noch etwas mehr Magie drin steckt. Ich lege die Kette nie ab und habe seitdem nie wieder einen Wolf zu Gesicht bekommen. Wie ich sehe, könnt auch Ihr ein paar Narben vorweisen. Sollen wir uns noch ein Bierchen gönnen und Ihr erzählt mir alles darüber? Bildmaterial
  8. Shiro

    Der Monstermonat

    Mit Halloween, das uns Ende diesen Monats erwartet, scheint Oktober die perfekte Zeit zu sein, um die Monster von Crowfall näher unter die Lupe zu nehmen. Damit meinen wir aber nicht nur die furchterregenden Kreaturen, die in der Wildnis lauern, sondern auch die spielbaren Monstervölker wie die pistolenschwingenden Meeraner-Duellanten, die noblen Zentauren-Legionäre, die tapferen Elkin-Templer, die grausamen Minotauren-Berserker und die stoischen Steingeborenen-Kleriker. Den ganzen Monat über werden wird ArtCraft Entertainment Crowfall Fans mit Köstlichkeiten aus der Fundgrube der Entwickler versorgen: Live-Streams, Wallpaper, Videos und mehr! Außerdem kannst Du in einem besonderen Wettbewerb, den ACE schon bald ankündigen wird, einen tollen Preis gewinnen.
  9. In Ergänzung zu der kürzlichen Enthüllung der Urgu veröffentlichte ArtCraft Entertainment Inc. nun in diesem Zeitraffer-Video die Gestaltung einer Urgu-Keule. Character Artist Eric Hart war so freundlich, diesen Prozess für die Crowfall Fans aufzuzeichnen und mit uns zu teilen. Viel Spaß damit! Zum Artikel der Vorstellung von Urgu in Crowfall:
  10. Shiro

    Der Monstermonat

    Mit Halloween, das uns Ende diesen Monats erwartet, scheint Oktober die perfekte Zeit zu sein, um die Monster von Crowfall näher unter die Lupe zu nehmen. Damit meinen wir aber nicht nur die furchterregenden Kreaturen, die in der Wildnis lauern, sondern auch die spielbaren Monstervölker wie die pistolenschwingenden Meeraner-Duellanten, die noblen Zentauren-Legionäre, die tapferen Elkin-Templer, die grausamen Minotauren-Berserker und die stoischen Steingeborenen-Kleriker. Den ganzen Monat über werden wird ArtCraft Entertainment Crowfall Fans mit Köstlichkeiten aus der Fundgrube der Entwickler versorgen: Live-Streams, Wallpaper, Videos und mehr! Außerdem kannst Du in einem besonderen Wettbewerb, den ACE schon bald ankündigen wird, einen tollen Preis gewinnen. Freust Du Dich bereits auf Halloween? Ganzen Artikel lesen
  11. In Ergänzung zu der kürzlichen Enthüllung der Urgu veröffentlichte ArtCraft Entertainment Inc. nun in diesem Zeitraffer-Video die Gestaltung einer Urgu-Keule. Character Artist Eric Hart war so freundlich, diesen Prozess für die Crowfall Fans aufzuzeichnen und mit uns zu teilen. Viel Spaß damit! Zum Artikel der Vorstellung von Urgu in Crowfall: Wie gefällt Dir der Stil der Ugru Keule? Ganzen Artikel lesen
  12. Shiro

    Bestiarium: Der Wolf

    Das Bestiarium von Crowfall erhält Zuwachs: Der Wolf! Die Kreaturen des Crowfall Universum werden - wie die gesamte Umgebung im Universum - ebenfalls vom Hunger befallen und erhalten je nach Jahreszeit sowie Tag- beziehungsweise Nachtzyklus ein anderes Aussehen. Die Geschichte rund um den Wolf findest Du in unserem neuen Eintrag im Bestiarum:
  13. Das Bestiarium von Crowfall erhält Zuwachs: Der Wolf! Die Kreaturen des Crowfall Universum werden - wie die gesamte Umgebung im Universum - ebenfalls vom Hunger befallen und erhalten je nach Jahreszeit sowie Tag- beziehungsweise Nachtzyklus ein anderes Aussehen. Die Geschichte rund um den Wolf findest Du in unserem neuen Eintrag im Bestiarum: Welche Kreatur wünscht Du Dir für das Crowfall Bestiarium? Ganzen Artikel lesen
  14. ArtCraft Entertainment, Inc. beantwortet Fragen zu Crowfall nun schon regelmäßig auch in Livestream Sessions. Am 20. März 2018 fand eine solche Frage und Antwort Runde erneut statt. Diesmal war das Themengebiet rund um NPCs aufgestellt. So erfuhr man, wie das Moschusschwein, die Höllenkatze, Auferstande und Spinnen zum Leben erweckt werden. Dazu haben sich Thomas Blair und Mark Halash vor die Kamera gesetzt, die Fähigkeiten der einzelnen Bestien vorgestellt und sich den Fragen aus der Community gestellt: Die Highlights dieses Streams sind: Spinnen in Aktion! Hinter den Kulissen: KI der NSCs. Tabellen! NSC-Telegraphierung. Für den Fall, dass ihr den Stream verpasst habt: Das Video ist auf dem offiziellen YouTube-Kanal zu finden. Wenn Du immer benachrichtigt werden willst, sobald ArtCraft live geht, kannst Du auch dem offiziellen Twitch-Kanal folgen. Gestreamt werden die Fragen und Antworten mit Crowfall Live! jeden dritten Dienstag im Monat um 18 Uhr. Übersicht zu den Bestien von Crowfall
  15. ArtCraft Entertainment, Inc. beantwortet Fragen zu Crowfall nun schon regelmäßig auch in Livestream Sessions. Am 20. März 2018 fand eine solche Frage und Antwort Runde erneut statt. Diesmal war das Themengebiet rund um NPCs aufgestellt. So erfuhr man, wie das Moschusschwein, die Höllenkatze, Auferstande und Spinnen zum Leben erweckt werden. Dazu haben sich Thomas Blair und Mark Halash vor die Kamera gesetzt, die Fähigkeiten der einzelnen Bestien vorgestellt und sich den Fragen aus der Community gestellt: Die Highlights dieses Streams sind: Spinnen in Aktion! Hinter den Kulissen: KI der NSCs. Tabellen! NSC-Telegraphierung. Für den Fall, dass ihr den Stream verpasst habt: Das Video ist auf dem offiziellen YouTube-Kanal zu finden. Wenn Du immer benachrichtigt werden willst, sobald ArtCraft live geht, kannst Du auch dem offiziellen Twitch-Kanal folgen. Gestreamt werden die Fragen und Antworten mit Crowfall Live! jeden dritten Dienstag im Monat um 18 Uhr. Übersicht zu den Bestien von Crowfall Was hältst Du von den KIs in Crowfall? Ganzen Artikel lesen
  16. Shiro

    Elch

    Geschichte Der weiße Hirsch von Aster Cantory, Barde von Slipshire Tief in den Wäldern ein Elkin, Immer auf der Pirsch nach schneeweißen Fellen. Ein Hirsch, so sprach die Legende, könnte seine Schande tilgen, Sein Traum? Seine unnatürliche Gestalt zu verlieren. Er, gekrönter Meister der Jäger. Auf einer moosbedeckten Lichtung eine Rast legte er ein, Gewiss war er, seine Beute nach diesem Test wäre sein. Seine Augenlider fielen zu, seine Willenskräfte schwanden, Und schon bald lag er darnieder, das weiche Moos an seinen Wangen. Weich und sanft liebkoste ihn der Wald. Aus dem Zwielicht trat eine Vision hervor, Von Kopf bis Huf ganz Alabaster. Der Jäger erhob sich, den Bogen in der Hand, Einen Pfeil von der Sehne ließ er schnellen, all seine Angst verschwand. Doch ein Atemzug und der weiße Hirsch ward nicht mehr. An seiner Statt D’orion stand dort. „Alle, die meinem Geschenk entsagen, mein Fluch sei gewiss, sofort. Mögest du den Rest deiner Tage durch die Wälder streifen, Ein Leben voller Qualen für deine verräterischen Weisen.“ Und zu diesem Zwecke Seine Hand Er erhob. Das Herz des Jägers erstarrte, Panik ihn ergriff. Sein Körper krümmte sich vor Schmerzen so tief. Sein Fell wurde ganz weiß, seine Finger formten ein Band, Bis seine Hände Hufe waren und auf allen Vieren er sich wiederfand. Vom Elkin zum Elch wurde er. D’orion lächelte vor sich hin, sein Blick voller Hass. „Zu dem, was du suchtest, du bist geworden: ein Hirsch über und über weiß. Nie und nimmer wirst du finden einen Tag der Rast, Bis die Pfeile eines Jägers finden in deiner Brust ihren Platz.“ Seine Rache war geübt und D’orion verschwand. An alle, die zu tief in den Wald sich wagen, Passt auf, die Ruhe dort nicht zu sehr zu stören. Denn der Wald von mächtigen Geistern er wird bewacht, Und wer nicht achtet ihr natürliches Recht, Soll finden den Zorn des Elchenfürsten. Bildmaterial
  17. Shiro

    Riese

    Geschichte Miri hatte noch nie Angst verspürt. Sie war größer als die meisten Männer, und selbst diejenigen, die sie an Größe übertrafen, konnten es in der Arena nicht mit ihr aufnehmen. Sie konnte es in ihren Augen sehen, es war immer der gleiche angsterfüllte, starre Blick. So waren ihre Gegner bereits besiegt, bevor der Tanz mit ihr überhaupt erst begann. Diese Schwäche rief nur Verachtung in ihr hervor. Der Boden erzitterte unter ihren Füßen. Es klang, als würde ein Sturm durch den Wald toben. Sie sah grelle Blitze und Äste, die auf den Boden krachten. Der hellblaue Himmel sagte ihr jedoch, dass dies kein Sturm war. Sie war sein Ziel. Fünfzig Meter, vierzig Meter, dreißig … Sie suchte mit den Füßen sicheren Halt auf dem Boden und machte sich mit ihrer schweren Axt kampfbereit, wie sie dies bereits unzählige Male zuvor getan hatte, nur dass sie dieses Mal ganz genau spürte, dass etwas anders war als sonst. Als eines Nachts die Auferstandenen ihr Lager angegriffen hatten, mussten sich mehrere ihrer Mitstreiter nach dem Kampf übergeben. Sie selbst war hingegen nur leicht überrascht gewesen, was für ein schmatzendes Geräusch die Eingeweide der Angreifer von sich gaben, als sie auf deren Unterleibe einhieb. Zwanzig Meter, zehn … immer lauter … immer schneller … Direkt vor ihr wurde eine breite Schneise in die Bäume geschlagen. Der Boden wurde so stark erschüttert, dass sie ihren Stand korrigieren musste. Da war er. Groß und massiv wie ein Turm. Seine Hände so riesig, dass er mit ihnen ganze Berge entwurzeln konnte. Feueraugen. Mit seinem höhlenartigen Mund stieß er mit so einer Wucht ein Geheul aus, dass Miris Körper davon erschüttert wurde. Miri spürte einen Kloß im Hals. Ihre Hände wurden auf einmal kalt und feucht. Sie fühlte erstmals etwas, das sie bsiher nur in anderen gesehen hatte: FURCHT. Sie wusste, dass sie bereits verloren hätte, würde sie ihm diese Angst zeigen. Stattdessen spannte sie ihre Muskeln an, kniff ihre Augen leicht zusammen und festigte den Griff um ihre Axt. Und so begann der Tanz … Bildmaterial
  18. Die vorerst letzte verbleibende Geschichte zu den Kreaturen in Crowfall ist die der Greifen. Viel Spaß beim Lesen. Der späte Frühlingssturm hatte ihren Spähtrupp überrascht und drückte sie nun gegen eine Felszunge. Dicke, dunkle Wolken brachten eine frühe Dämmerung mit sich, die nur gelegentlich durch einzelne Blitze erhellt wurde. Wilem schaute die anderen Späher an und sah seine eigene Erschöpfung in ihren todmüden Gesichtern widergespiegelt. „Schaut doch nicht so mutlos drein! Der Regen wird unsere Spuren verwischen“, sagte er. Er zwang sich zu einem Lächeln und klopfte Maiele auf die Schulter. Der ruhige Elkin schnaubte nur, und die Furchen auf seiner Stirn vertieften sich. Über der Felsnase begann der Wind zu heulen und machte jedes weitere Gespräch unmöglich. Wilems Lächeln verschwand und er lehnte sich an die Klippe, um den Sturm zu beobachten. Die Verzögerung ihrer Mission machte ihm nichts aus: Niemand von ihnen war dem Kommandanten wirklich Rechenschaft schuldig. Wilem schreckte auf und war plötzlich hellwach. Sein Herz hämmerte in seiner Brust, aber als er sich umschaute, konnte er nicht erkennen, warum. Selbst in der Dunkelheit – die Sonne war vor mindestens einer Stunde untergegangen – konnte er die stillen Körper seiner drei Gefährten erkennen, die sich an die Felsen gedrückt hatten und tief und fest schliefen. Auf Wilems Stirn bildete sich kalter Schweiß, der mit dem weiterhin fallenden Regen nicht das Geringste zu tun hatte. Er atmete langsam und zitternd ein. Schlief die Gruppe, musste eine Wache aufgestellt worden sein. Üblicherweise war Maiele der erste, der sich dafür freiwillig meldete, aber als Wilem sich umsah, konnte er den vertrauten Umriss des Elkin nirgendwo sehen. Die Haare in seinem Nacken stellten sich auf. Zu seiner Linken, wo die restlichen Späher schliefen, hörte er einen dumpfen, aber deutlichen Schlag. Er erstarrte, alle seine Muskeln bis aufs Äußerste angespannt. Niemand in der Gruppe bewegte sich. „Maiele?“, flüsterte er mit gepresster Stimme. Keine Antwort, nur ein protestierendes Knurren von einem der schlafenden Körper. In der Ferne grollte Donner, aber Wilem hätte schwören können, dass er darunter noch ein anderes Geräusch vernahm. Eine Art feuchtes Kratzen, als würde etwas langsam durch das Unterholz gezogen. Wilem kam auf die Knie und spähte verzweifelt in die Dunkelheit. Lagen wirklich alle drei seiner Gefährten noch da? Auf der anderen Seite der Gruppe sah er plötzlich eine Bewegung, mit der sich ein Schatten von der Klippe schwang und auf dem Boden aufkam. Der gleiche dumpfe Schlag, der ihm zeigte, dass der Schatten ein gewisses Gewicht hatte. Wilem lehnte sich nach vorne und wartete verzweifelt auf einen Blitzschlag. Als Spähtrupp hatten sie keine Fackeln bei sich, das wäre zu auffällig gewesen. Aber selbst in der Dunkelheit konnte er erkennen, wie sich der Schatten nach hinten bewegte, konnte sehen, wie er einen seiner Gefährten in die Nacht davonzerrte. Wilem erstickte beinahe an dem Schrei, der in seiner Kehle steckenblieb. Er hörte einen weiteren Schlag, diesmal lauter. Dieser war ganz nahe, nur Zentimeter von ihm entfernt. Langsam wandte er den Kopf. Endlich kam der ersehnte Blitz und erhellte seine Welt für einen Moment. Mehr als ein Moment war auch nicht nötig. Ein kantiger, mächtiger Schnabel saß auf einem glänzenden Kopf. Riesige Flügel, die großes Gewicht tragen konnten, nun aber zusammengefaltet waren und kaum den Boden berührten. Die Federn wurden zu Pelz und endeten in angewinkelten, katzenartigen Hinterbeinen. Es war eindeutig die Form eines Greifen. Endlich konnte er schreien, aber es war zu spät. Die Beine des Wesens spannten sich an und es sprang vorwärts, als die Welt erneut in Dunkelheit versank. Wilem warf die Arme nach oben, um sich zu verteidigen – aber keine scharfen Krallen bohrten sich in ihn. Im Zwielicht konnte er gerade so Maiele erkennen, der sich aus den Schatten auf das Wesen stürzte. Er erwischte den Greifen mitten im Sprung und krachte in dessen Rippen, wodurch er ihn aus dem Gleichgewicht brachte. In einem Wirbel aus Federn und unter lautem Kreischen krachte das Biest auf die Seite, von seinen riesigen Flügeln behindert. Wilem überwand seine Starre und stürzte sich instinktiv auf den Greifen, während er seinen Dolch hervorzog. Der Schnabel verpasste seinen Arm nur knapp, und er bohrte seine Klinge tief in den Nacken der Bestie. Während der Greif sich wand und schließlich still wurde, stand er daneben und sein Blick traf den Maieles. Der Elkin grunzte leise, aber selbst in der Dunkelheit konnte Wilem das Grinsen auf seinen Lippen erkennen. Drei Tage später verließen die beiden die Felszunge und damit den Ort, wo der Greif seinen Horst gehabt hatte. Bei sich trugen sie neu befiederte Pfeile, einen Vorrat an Trockenfleisch und einen neuen Respekt für späte Frühlingsstürme.
  19. Die vorerst letzte verbleibende Geschichte zu den Kreaturen in Crowfall ist die der Greifen. Viel Spaß beim Lesen. Der späte Frühlingssturm hatte ihren Spähtrupp überrascht und drückte sie nun gegen eine Felszunge. Dicke, dunkle Wolken brachten eine frühe Dämmerung mit sich, die nur gelegentlich durch einzelne Blitze erhellt wurde. Wilem schaute die anderen Späher an und sah seine eigene Erschöpfung in ihren todmüden Gesichtern widergespiegelt. „Schaut doch nicht so mutlos drein! Der Regen wird unsere Spuren verwischen“, sagte er. Er zwang sich zu einem Lächeln und klopfte Maiele auf die Schulter. Der ruhige Elkin schnaubte nur, und die Furchen auf seiner Stirn vertieften sich. Über der Felsnase begann der Wind zu heulen und machte jedes weitere Gespräch unmöglich. Wilems Lächeln verschwand und er lehnte sich an die Klippe, um den Sturm zu beobachten. Die Verzögerung ihrer Mission machte ihm nichts aus: Niemand von ihnen war dem Kommandanten wirklich Rechenschaft schuldig. Wilem schreckte auf und war plötzlich hellwach. Sein Herz hämmerte in seiner Brust, aber als er sich umschaute, konnte er nicht erkennen, warum. Selbst in der Dunkelheit – die Sonne war vor mindestens einer Stunde untergegangen – konnte er die stillen Körper seiner drei Gefährten erkennen, die sich an die Felsen gedrückt hatten und tief und fest schliefen. Auf Wilems Stirn bildete sich kalter Schweiß, der mit dem weiterhin fallenden Regen nicht das Geringste zu tun hatte. Er atmete langsam und zitternd ein. Schlief die Gruppe, musste eine Wache aufgestellt worden sein. Üblicherweise war Maiele der erste, der sich dafür freiwillig meldete, aber als Wilem sich umsah, konnte er den vertrauten Umriss des Elkin nirgendwo sehen. Die Haare in seinem Nacken stellten sich auf. Zu seiner Linken, wo die restlichen Späher schliefen, hörte er einen dumpfen, aber deutlichen Schlag. Er erstarrte, alle seine Muskeln bis aufs Äußerste angespannt. Niemand in der Gruppe bewegte sich. „Maiele?“, flüsterte er mit gepresster Stimme. Keine Antwort, nur ein protestierendes Knurren von einem der schlafenden Körper. In der Ferne grollte Donner, aber Wilem hätte schwören können, dass er darunter noch ein anderes Geräusch vernahm. Eine Art feuchtes Kratzen, als würde etwas langsam durch das Unterholz gezogen. Wilem kam auf die Knie und spähte verzweifelt in die Dunkelheit. Lagen wirklich alle drei seiner Gefährten noch da? Auf der anderen Seite der Gruppe sah er plötzlich eine Bewegung, mit der sich ein Schatten von der Klippe schwang und auf dem Boden aufkam. Der gleiche dumpfe Schlag, der ihm zeigte, dass der Schatten ein gewisses Gewicht hatte. Wilem lehnte sich nach vorne und wartete verzweifelt auf einen Blitzschlag. Als Spähtrupp hatten sie keine Fackeln bei sich, das wäre zu auffällig gewesen. Aber selbst in der Dunkelheit konnte er erkennen, wie sich der Schatten nach hinten bewegte, konnte sehen, wie er einen seiner Gefährten in die Nacht davonzerrte. Wilem erstickte beinahe an dem Schrei, der in seiner Kehle steckenblieb. Er hörte einen weiteren Schlag, diesmal lauter. Dieser war ganz nahe, nur Zentimeter von ihm entfernt. Langsam wandte er den Kopf. Endlich kam der ersehnte Blitz und erhellte seine Welt für einen Moment. Mehr als ein Moment war auch nicht nötig. Ein kantiger, mächtiger Schnabel saß auf einem glänzenden Kopf. Riesige Flügel, die großes Gewicht tragen konnten, nun aber zusammengefaltet waren und kaum den Boden berührten. Die Federn wurden zu Pelz und endeten in angewinkelten, katzenartigen Hinterbeinen. Es war eindeutig die Form eines Greifen. Endlich konnte er schreien, aber es war zu spät. Die Beine des Wesens spannten sich an und es sprang vorwärts, als die Welt erneut in Dunkelheit versank. Wilem warf die Arme nach oben, um sich zu verteidigen – aber keine scharfen Krallen bohrten sich in ihn. Im Zwielicht konnte er gerade so Maiele erkennen, der sich aus den Schatten auf das Wesen stürzte. Er erwischte den Greifen mitten im Sprung und krachte in dessen Rippen, wodurch er ihn aus dem Gleichgewicht brachte. In einem Wirbel aus Federn und unter lautem Kreischen krachte das Biest auf die Seite, von seinen riesigen Flügeln behindert. Wilem überwand seine Starre und stürzte sich instinktiv auf den Greifen, während er seinen Dolch hervorzog. Der Schnabel verpasste seinen Arm nur knapp, und er bohrte seine Klinge tief in den Nacken der Bestie. Während der Greif sich wand und schließlich still wurde, stand er daneben und sein Blick traf den Maieles. Der Elkin grunzte leise, aber selbst in der Dunkelheit konnte Wilem das Grinsen auf seinen Lippen erkennen. Drei Tage später verließen die beiden die Felszunge und damit den Ort, wo der Greif seinen Horst gehabt hatte. Bei sich trugen sie neu befiederte Pfeile, einen Vorrat an Trockenfleisch und einen neuen Respekt für späte Frühlingsstürme. Wie hat dir die Geschichte zu den Greifen gefallen? Ganzen Artikel lesen
  20. In der Vergangenheit haben wir bereits ein paar Hintergrundgeschichten zu den Monstern im Crowfall-Universum erfahren. In der heutigen Verkündigung geht um die Höllenkatzen und um keinen geringeren, als die Mutter der Katzen - Illara. Ein Donnergrollen durchfuhr den Himmel und ließ die Erde erzittern. Das von ihr Regulara genannte Junge ließ einen Schrei ertönen und rief auf der Suche nach Wärme und Geborgenheit das Flussufer hinauf nach der Mutter. Oben auf dem Abhang öffnete sich ein riesiger schwarz schimmernder Schlund vor Illara. Regulara war sich sicher, dass er Mutter mit Haut und Haar verschlingen würde, und rannte so schnell los, wie ihre kleinen Tatzen sie trugen. Illara hielt inne, drehte sich zu ihr um und streckte ihre schlanke Hand aus, um die ängstliche Katze zu beruhigen: „Hab' keine Angst, Kleines. Nichts Ernstzunehmendes. Meine Familie ist so …“ Sie verstummte und streichelte selbstvergessen das üppige Fell der Katze. Regulara schmiegte sich an Mutters Bein und genoss die Nähe. Ihre Glückseligkeit wurde jedoch durch ein lautes Krachen abrupt gestört, als die Erde unter ihren Füßen anfing, wild zu beben. Ihre winzigen Tatzen waren zu klein, um Halt zu finden. So fiel sie an Illara vorbei in den offenen Schlund, hinab in die Dunkelheit, durch einen Wirbel von Jahreszeiten, Jahren und Welten … Als sie endlich landete – natürlich auf ihren Beinen – fühlte sie eine kalte Feuchtigkeit, die sich von ihren Tatzen bis zu ihrer Brust hochzog. Sie schüttelte sich so lange, bis auch das letzte Stück Eis aus ihrem Fell verschwunden war. Ihr Körper hatte sich während des Falls verändert. Sie fühlte sich größer, schwerer. Als sie auf ihre Tatzen hinabblickte, sah sie, dass diese doppelt so groß waren wie bisher. Dann reckte sie ihren Hals, so weit es ging, um ihre breiten Schultern und ihren schlanken, muskulösen Körper zu bewundern. Ihr Hunger machte sich bemerkbar, und sie hielt ihre Schnauze in den Wind, um nach Essen zu suchen. Ein Hauch von Rauchgeruch ließ sie nach Osten schwenken. Rauch bedeutete Feuer, und Feuer bedeutete normalerweise ein gefundenes Fressen, da kleinere Tiere auf der Flucht vor dem Feuer blindlings in ihre Fänge liefen. Regulara sollte jedoch schnell lernen, dass sie nicht das einzige Wesen war, das sich diese Tatsache zunutze machte und sich in Richtung des Feuers bewegte, und dass man sich manche Mahlzeiten hart erkämpfen musste. Es gab noch so viel zu entdecken in dieser neuen Welt. Bei einem Wiedersehen mit Mutter, falls sie Mutter jemals wiedersehen würde, sollte diese stolz auf sie sein. Faszinieren dich diese Hintergrundgeschichten zu den Monstern und Göttern in Crowfall oder sind sie weniger interessant für dich? Quelle: BESTIARIUM: HÖLLENKATZE
  21. In der Vergangenheit haben wir bereits ein paar Hintergrundgeschichten zu den Monstern im Crowfall-Universum erfahren. In der heutigen Verkündigung geht um die Höllenkatzen und um keinen geringeren, als die Mutter der Katzen - Illara. Ein Donnergrollen durchfuhr den Himmel und ließ die Erde erzittern. Das von ihr Regulara genannte Junge ließ einen Schrei ertönen und rief auf der Suche nach Wärme und Geborgenheit das Flussufer hinauf nach der Mutter. Oben auf dem Abhang öffnete sich ein riesiger schwarz schimmernder Schlund vor Illara. Regulara war sich sicher, dass er Mutter mit Haut und Haar verschlingen würde, und rannte so schnell los, wie ihre kleinen Tatzen sie trugen. Illara hielt inne, drehte sich zu ihr um und streckte ihre schlanke Hand aus, um die ängstliche Katze zu beruhigen: „Hab' keine Angst, Kleines. Nichts Ernstzunehmendes. Meine Familie ist so …“ Sie verstummte und streichelte selbstvergessen das üppige Fell der Katze. Regulara schmiegte sich an Mutters Bein und genoss die Nähe. Ihre Glückseligkeit wurde jedoch durch ein lautes Krachen abrupt gestört, als die Erde unter ihren Füßen anfing, wild zu beben. Ihre winzigen Tatzen waren zu klein, um Halt zu finden. So fiel sie an Illara vorbei in den offenen Schlund, hinab in die Dunkelheit, durch einen Wirbel von Jahreszeiten, Jahren und Welten … Als sie endlich landete – natürlich auf ihren Beinen – fühlte sie eine kalte Feuchtigkeit, die sich von ihren Tatzen bis zu ihrer Brust hochzog. Sie schüttelte sich so lange, bis auch das letzte Stück Eis aus ihrem Fell verschwunden war. Ihr Körper hatte sich während des Falls verändert. Sie fühlte sich größer, schwerer. Als sie auf ihre Tatzen hinabblickte, sah sie, dass diese doppelt so groß waren wie bisher. Dann reckte sie ihren Hals, so weit es ging, um ihre breiten Schultern und ihren schlanken, muskulösen Körper zu bewundern. Ihr Hunger machte sich bemerkbar, und sie hielt ihre Schnauze in den Wind, um nach Essen zu suchen. Ein Hauch von Rauchgeruch ließ sie nach Osten schwenken. Rauch bedeutete Feuer, und Feuer bedeutete normalerweise ein gefundenes Fressen, da kleinere Tiere auf der Flucht vor dem Feuer blindlings in ihre Fänge liefen. Regulara sollte jedoch schnell lernen, dass sie nicht das einzige Wesen war, das sich diese Tatsache zunutze machte und sich in Richtung des Feuers bewegte, und dass man sich manche Mahlzeiten hart erkämpfen musste. Es gab noch so viel zu entdecken in dieser neuen Welt. Bei einem Wiedersehen mit Mutter, falls sie Mutter jemals wiedersehen würde, sollte diese stolz auf sie sein. Faszinieren dich diese Hintergrundgeschichten zu den Monstern und Göttern in Crowfall oder sind sie weniger interessant für dich? Quelle: BESTIARIUM: HÖLLENKATZE Ganzen Artikel lesen
  22. Kraahk

    Die Riesen kommen!

    Sie war größer, als die meisten Männer. Doch selbst jene, die sie überragten, waren unfähig, sie in der Arena zu übertreffen. Ihre Augen verrieten sie stets, und sie wurde dieses ängstlichen, leeren Blickes gewahr. Sie besiegten sich selbst, noch bevor der Tanz mit ihr begann. Sie verabscheute sie für ihre Schwäche. Der Boden erzitterte unter ihren Füßen. Es klang, als wütete ein Sturm durch den Wald. Hervorscheinende Blitze, schwere Äste, die auf den Boden donnerten. Doch der klare, blaue Himmel sagte ihr, dass dies kein Sturm war. Es kam um sie zu holen. Fünzig Meter, vierzig Meter, dreißig... Sie festigte ihren Stand, zog ihre Großaxt aus dem Geschirr, wie sie es unzählige Male zuvor getan hat, doch deutlich spürend, dass diesmal etwas anders war. Als eines Nachts die Erwachten in ihr Lager gestolpert waren, erinnerte sie sich, würgten sich mehrere ihrer Kameraden die Seele aus dem Leib, nachdem der Kampf geendet hatte. Miri selbst hatte nichts anderes gefühlt, als eine beiläufige Neugier über das weiche, matschige Geräusch, das die herumschleudernden Eingeweide der Eindringliche machten, während sie sich durch ihre Leiber hackte. Zwanzig Meter, zehn... lauter ... schneller... Eine breite Schneise. Der Boden erzitterte so gewaltig, dass sie ihren Stand korrigieren musste. Es erschien. Groß und breit, wie ein Turm. Hände, so groß, dass sie Berge an ihren Wurzeln emporheben könnten. Augen aus Feuer. Sein höhlenartiges Maul öffnete sich, um einem Geheul von solcher Gewalt Bahn zu geben, dass Miri's ganzer Körper erbebte. Ein Kloß bildete sich in Miri's Kehle. Ihre Hände waren plötzlich kalt und klamm. Zum ersten mal spürte sie, was sie sonst immer nur in anderen gesehen hatte: Angst! Sie wußte, es ihn sehen zu lassen hieße, sie hätte sich selbst besiegt. Stattdessen kniff sie, schwer schluckend, die Augen zusammen und festigte den Griff um ihre Axt. Und der Tanz begann... Quelle: Bestiary: Giant Übersetzung: @Kraahk
  23. Sie war größer, als die meisten Männer. Doch selbst jene, die sie überragten, waren unfähig, sie in der Arena zu übertreffen. Ihre Augen verrieten sie stets, und sie wurde dieses ängstlichen, leeren Blickes gewahr. Sie besiegten sich selbst, noch bevor der Tanz mit ihr begann. Sie verabscheute sie für ihre Schwäche. Der Boden erzitterte unter ihren Füßen. Es klang, als wütete ein Sturm durch den Wald. Hervorscheinende Blitze, schwere Äste, die auf den Boden donnerten. Doch der klare, blaue Himmel sagte ihr, dass dies kein Sturm war. Es kam um sie zu holen. Fünzig Meter, vierzig Meter, dreißig... Sie festigte ihren Stand, zog ihre Großaxt aus dem Geschirr, wie sie es unzählige Male zuvor getan hat, doch deutlich spürend, dass diesmal etwas anders war. Als eines Nachts die Erwachten in ihr Lager gestolpert waren, erinnerte sie sich, würgten sich mehrere ihrer Kameraden die Seele aus dem Leib, nachdem der Kampf geendet hatte. Miri selbst hatte nichts anderes gefühlt, als eine beiläufige Neugier über das weiche, matschige Geräusch, das die herumschleudernden Eingeweide der Eindringliche machten, während sie sich durch ihre Leiber hackte. Zwanzig Meter, zehn... lauter ... schneller... Eine breite Schneise. Der Boden erzitterte so gewaltig, dass sie ihren Stand korrigieren musste. Es erschien. Groß und breit, wie ein Turm. Hände, so groß, dass sie Berge an ihren Wurzeln emporheben könnten. Augen aus Feuer. Sein höhlenartiges Maul öffnete sich, um einem Geheul von solcher Gewalt Bahn zu geben, dass Miri's ganzer Körper erbebte. Ein Kloß bildete sich in Miri's Kehle. Ihre Hände waren plötzlich kalt und klamm. Zum ersten mal spürte sie, was sie sonst immer nur in anderen gesehen hatte: Angst! Sie wußte, es ihn sehen zu lassen hieße, sie hätte sich selbst besiegt. Stattdessen kniff sie, schwer schluckend, die Augen zusammen und festigte den Griff um ihre Axt. Und der Tanz begann... Quelle: Bestiary: Giant Übersetzung: @Kraahk Ganzen Artikel lesen
  24. Bevor der Hunger sie verschlang, waren sie ganz normale Menschen. So stellt ACE die nächsten Monster in Crowfall vor: Die Auferstandenen. Das heutige Update erzählt die Geschichte eines Mannes, der sich der Legion der Auferstandenen anschloss. Als kleinen Bonus gibt es einen Auszug der Crowfall-Live!-Ausgabe aus dem September mit Senior Animator Greg Tapper. Er zeigt uns, wie die Zombies in der Welt erscheinen und wie diese Effekte erzeugt werden. Wie gefällt dir die Vorstellung der Auferstandenen? Quelle: BESTIARY UPDATE: THE RISEN
  25. Bevor der Hunger sie verschlang, waren sie ganz normale Menschen. So stellt ACE die nächsten Monster in Crowfall vor: Die Auferstandenen. Das heutige Update erzählt die Geschichte eines Mannes, der sich der Legion der Auferstandenen anschloss. Als kleinen Bonus gibt es einen Auszug der Crowfall-Live!-Ausgabe aus dem September mit Senior Animator Greg Tapper. Er zeigt uns, wie die Zombies in der Welt erscheinen und wie diese Effekte erzeugt werden. Wie gefällt dir die Vorstellung der Auferstandenen? Quelle: BESTIARY UPDATE: THE RISEN Ganzen Artikel lesen
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